kuhlewampe.net

Kommentarfeld

Liebe Leserin, lieber Leser,
es gibt eine Neuheit bei kuhlewampe.net: Das Kommentarfeld.
Ihr könnt hier eure Kommentare zu einzelnen Beiträgen auf Kuhle Wampe eintragen, Kritik oder Lob oder alles dazwischen.
Und dann an kuhlewampe.net abschicken.
Substantielle Kommentare werden dann hier veröffentlicht.
Also sagt einfach eure Meinung!







2018/07/22

Prof. Dr. sc. phil. Rüdiger Bernhardt schreibt zum Archiv Schreibende ArbeiterInnen (2018/06/25):
"Es ist verdienstvoll und begrüßenswert, dass in der Nr. 25/06/2018, auf die ich hingewiesen wurde, auf die schreibenden Arbeiter der DDR und vor allem auf die ehrenamtliche Arbeit des heutigen Archivs dafür hingewiesen wird. Noch verdienstvoller wäre es, würde mit korrekten Aussagen gearbeitet, zumal für die schreibenden Arbeiter seit einigen Jahren eine Gesamtdarstellung vorliegt (Rüdiger Bernhardt: Vom Schreiben auf dem Bitterfelder Weg, Essen 2017, Neue Impulse Verlag). Um nur einiges anzumerken: Es gab nicht 400 Zirkel im Verlauf, sondern das war der aktuelle Höchststand 1960. Im Verlauf der Bewegung gab es sehr viel mehr Zirkel (ca. 1.600). Mitglieder waren Frauen wie alle anderen auch, nicht "vor allem auch". Es sollte auch nicht zur "schriftstellerischen Tätigkeit" ermuntert werden, sondern zur Beschäftigung mit Literatur und Kunst. Hervorgegangen sind nicht nur "einige professionelle Schriftstellerinnen", sondern auch Schriftsteller wie der Buchpreisträger Lutz Seiler. Aber das war nicht das eigentliche Ziel der Bewegung, die übrigens schon vor 1959 durch die spontane Gründung mehrerer Zirkel entstanden war. Der Werkkreis Literatur der Arbeitswelt entstand aus der Dortmunder Gruppe 61, beides also nach dem Beginn des Bitterfelder Weges. Vielmehr schaute man sich im Werkkreis manches von den Zirkeln ab, mit der Dortmunder Gruppe gab es eine zeitweise enge Beziehung. Es ging auch nicht um "alle Arten der Poesie" - was übrigens unterscheidet Lyrik von Poesie? -, sondern um dokumentarisches Material aus dem täglichen Arbeitsprozess usw. usf. Vielleicht lässt sich die inzwischen auch international sehr gründlich beachtete Bewegung (USA, Frankreich) gelegentlich einmal präziser vorstellen."
Prof. Dr. sc. phil. Rüdiger Bernhardt, ehemaliger Vorsitzender der Zentralen Arbeitsgemeinschaft schreibender Arbeiter und Leiter des Zirkels der Leuna-Werke.

Zum Anfang

2018/07/17

Ferry van Dongen schreibt zum Weltreisetagebuch von Dr. Pätzold (2018/07/02):
"Du solltest noch mehr an deinem Reisetagebuch arbeiten. Die Beiträge sind für heute sehr wichtig und geben eine guten Einblick in die jüngere Geschichte. Ich kann mich nicht erinnern, dass aus dieser Perspektive und zu diesen Themen heute sehr viel publiziert wird. Das Gegenteil ist der Fall. Ich denke, das Reisetagebuch wäre ein sehr gutes Buchprojekt."

Zum Anfang

2018/04/29

Manfred Gill schreibt zur LTI (2018/04/27):
"Die Artikel in der Kuhlen Wampe von Karin Krautschick sind einfach Klasse. Ich vermisse zwar den Begriff der Demagogie und des demagogischen Gebrauchs, doch bei ihrem Niveau wird sie sich vielleicht etwas dabei gedacht haben."

Zum Anfang

2018/04/18

Manfred Gill schreibt zu den Tulpengrüßen (2018/04/18):
"Vielen Dank an Ella Gondek, die mit ihren wunderbaren Makrofotografien unscheinbare Dinge dem Auge näher bringt. Sind nicht unscheinbare Dinge oft viel bedeutsamer als augenfällige? Auch Adalbert Stifter meinte, dass sich die wirklich bedeutsamen Dinge des Lebens leise und unscheinbar vollziehen..."

Zum Anfang

2018/03/15

Jenny Schon schreibt zum China-Interview (2018/03/14):
"China muss seine historische Größe als Seidenstraßenmacht, die es Jahrtausende war für den Ost-West-Handel, wieder erlangen, das ist richtig. Aber innenpolitisch ist doch alles schrecklich. Auch die blöden Weiber wollen nur Klamotten etc. Und ich Idiot meinte damals (in meinem Buch), der neue Mensch wird geboren, was ist? Ein mir bekanntes chinesisches Ehepaar hat sich scheiden lassen, damit es eine 2. Eigentumswohnung kaufen kann, weil pro Ehepaar bzw. Mensch nur eine gekauft werden darf und die auch nicht wissen, was sie mit dem Geld machen sollen. Die Schwiegermütter haben weiterhin die absolute Macht über die Schwiegertöchter und drängen sie, einen Sohn/Enkel zu gebären! Auch persönlich erlebt in Bekanntenkreisen. Was soll ich weiter auf China schaun, dieses Studium war für mich, bis auf die späteren privaten historischen Studien, absoluter Kappes, ich bereue es sehr."

Zum Anfang

2018/03/08

Jenny Schon schreibt zum Weltfrauentag:
"Habe eben die Mädschensitzung in Köln an Weiberfastnacht gesehen, 1.200 hübsche Frauen, alle ausgelassen und ohne Mann, schade, dass ich von meiner Heimat durch meinen Vater weggeekelt wurde, er wollte nur seinen Sohn bei sich haben!
Natürlich ist Weiberfastnacht und die Eroberung der rheinischen Rathäuser noch ein Relikt der alten matriarchalen Zustände. Und Marx und Engels sind auch nicht ohne den Hintergrund des ursprünglichen Ripuariens denkbar, in dem die Römer ihre Städte weiblich nannten und gründen ließen, weil natürlich die Stadt eine weibliche Gründungsgeschichte an sich hat. Aber die jungen Weiber sind leider ansonsten wieder biedermeierlich und lohnen nicht beschrieben zu werden, wenngleich 8 zu 8 im jetzigen Kabinett ganz manierlich aussieht und einige dabei sind, die sich sehen lassen können, aber Sahra und Oskar fehlen."

Zum Anfang

2018/02/24

Nina Dören schreibt:
Großes Lob für kuhlewampe.net. Ein paar Beiträge hab ich mir letztens durchgelesen und fands interessant.

Zum Anfang

2018/02/19

Manfred Gill schreibt zur "Schräglage der Nazi_on" von Dr. Wolfgang Endler (2018/02/15):
Das Gedicht enthält einen Passus, der sich leicht abgewandelt wunderbar als humorvolle Prägnanzsentenz gebrauchen lässt und könnte so lauten:
"Wenn es stimmt, dass unsere Gesellschaft sich oftmals unerwachsen verhält, dann ist die AFD ein Pupertätspickel."

Zum Anfang

2018/02/08

Ferry van Dongen schreibt:
"Bin gespannt, ob es jemand nutzt, da man nach oben gehen muss und auf Kommentare klicken.
Jedenfall fallen mir zwei Punkte auf:
1. Es fehlt so etwas wie eine Betreffzeile, also z. B. welchen Artikel oder welches Thema man kommentieren möchte.
2. Bei der Email-Adresse vielleicht der Hinweis, dass diese nicht veröffentlicht wird. So ist es doch gedacht, oder?"

Antwort:
Zu 1.: Das jeweilige Thema sollte sich aus dem Kommentar ergeben.
Zu 2.: Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht, sondern dient nur für Rückfragen.

Zum Anfang